Kunsttherapie


Kunsttherapie in München seit 1978

Grundausbildung



Kunsttherapie in der Seniorenbetreuung

Der Bedarf an Sinn gebender Seniorenarbeit rückt immer mehr ins Zentrum des sozialen Interesses.  Deshalb bieten wir Menschen, die  mit Senioren arbeiten möchten, ein kompaktes Fortbildungspro- 
jekt für kunsttherapeutische Seniorenarbeit an. Sie lernen einfache, psychisch und geistig stimulie-    rende kreative Methoden kennen, die Sie in der Einzel- und Gruppenarbeitmit alten Menschen an-    wenden können. Der Ausdruck von Gefühlen und Gedanken, Austausch und Kommunikation, das   Aufarbeiten von Erinnerungen oder die Freude am spielerischen Ausdruck vermitteln sinnhafte Er-   fahrungen und regen die sensorischen und schöpferischen Aspekte an.

Senioren-Modul 1

Leitung / Irene Brey-Tafelmayer

Jeder Mensch hat seine Geschichte
Märchen als Botschaften für das Leben

Märchen und Geschichten begleiten uns ein Leben lang. In der kunsttherapeutischen Arbeit mit 
Märchen werden spontane Erinnerungen und innere Bilder aktiviert. Auf der Symbolebene können  positive Einstellungen zum Herangehen an Konflikte und Aufgaben vermittelt werden. Märchen sind 
Projektionsflächen; sie können für uns in verschiedenen Lebensabschnitten unterschiedliche Bedeu- tungen haben.

Wahrnehmungsstimulation und rezeptive Kunsttherapie

In manchen Situationen ist das bildnerische Gestalten nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich.
In der Kunsttherapie stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung vorgegebenes Bildmaterial kre-
ativ und sinnvoll einzusetzen. In einem ersten Schritt kann ich die Wirkung von Bildern nutzen, um  Erinnerungen und Erfahrungen anzuregen und im Gespräch zu vertiefen. Die Anregung verschie-
dener Sinnesübungen unterstützt den gestalterischen Einstieg. Das vielfältige Angebot von Colla-
gen Material bietet sinnliche Anreize, um niederschwellige kunsttherapeutische Aufgaben anzu-
bieten.

Ich und die anderen – mein Erleben in der Gruppe

Die Gruppenarbeit steht in der Kunsttherapie mit alten Menschen im Vordergrund. Sie sind für die  Menschen eine Herausforderung gegen die Vereinsamung und den Rückzug in sich selbst. So bie- 
tet  die kreative Gruppe ein Feld zwischenmenschlicher Beziehungen, des  Austausches, des ge- 
meinsamen Erlebens und kreativen Tuns. Gezielt eingesetzte gestalterische Gruppenaufgaben un-  
terstützen diese Ziele auf spielerische Weise, unter Berücksichtigung verschiedener Handlungs-    anforderungen.

Termin 06. -11. Februar 2016
Arbeitszeiten10:00 -16:30 Uhr
Anmeldeschluss17. 01. 2016

Senioren-Modul 2

Leitung / Maike Dominik

Die objektfreie Collage
Spielerisch sich selber begegnen

Dieses Seminar ist eine Einführung in den objektfreien Bildausdruck zum niederschwelligen Ein-
stieg in die Einzel‐ und Gruppenarbeit. Mithilfe der objektfreien Collage stimulieren wir spielerisch
die Wahrnehmung, Wahrnehmungsgewohnheiten können dadurch erweitert werden, das Wahrneh-  mungserleben wird angeregt. Der kreative Prozess ermöglicht im scheinbar absichtslosen Tun ein  Umdenken und Loslassen und bietet so neue Optionen zur Veränderung.

Zeichnen zu zweit, mit und ohne Worte
Ausdruck als Botschaft

Das objektfreie Zeichnen von Gefühlen stimuliert die Sinne, den Geist und das Handeln. Das ob-      jektfreie Bild kann auch als Medium dienen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im ungegen-    gegenständlichen Ausdruck nutzen wir die Bildsprache als Kommunikationsmittel. Der unmittel- 
bare Ausdruck mit Farben und Formen bietet einen kreativen Weg, um mit dem anderen in Kon- 
takt zu gehen, sich selbst zu zeigen und neues miteinander zu erfahren. Dort, wo Worte vielleicht 
nicht mehr zur Verfügung stehen oder fehlen, bietet die bildnerische Interaktion ein wichtiges Me-  
dium für Beziehungserfahrungen auch im Alter.

Termine 10. - 12. Juni und 23. - 25. September 2016
Arbeitszeiten 10:00 -16:30 Uhr
Anmeldeschluss 17. 01. 2016

Senioren-Modul 3

Leitung / Birgit Naphausen

Kreatives Arbeiten mit Symbolen

Bildsymbole können eine starke Kraft zur emotionalen und mentalen Stärkung entfalten. Sie erfah- 
ren im eigenen Gestalten das Arbeiten mit gegenständlichen Symbolen und lernen, wie Sie den Zu-  
gang zu inneren Bildern öffnen und wie Sie mit Ihren Klienten ressourcenorientiert über die entstan-     denen Bilder kommunizieren können. Dabei lernen sie sowohl niedrigschwellige als auch struktu-       rierte Mehoden kennen.

Jahreskreis und Lebenskreis

Der Jahreskreis ist wie ein Lebenskreis. In der Natur finden wir im Laufe eines Jahres zahlreiche   Phänomene, die zu Lebensmetaphern umgedeutet und kreativ gestaltet werden können. Im Alter
kann der sinnlich kreative Umgang mit Lebensmetaphern dazu beitragen, das eigene Leben unter   einem neuen Blickwinkel zu betrachten, beidem an die Stelle von gesellschaftlichem Funktionieren    eine sinnstiftende und versöhnende Einbettung des eigenen Lebens in den Kreislauf von Geburt  
und Tod stattfinden kann.

Dem Sterben begegnen

Tod ist im Leben alternder Menschen ein Thema, welches oft mit Angst verbunden ist und deshalb  vermieden wird. Der bewusste Umgang damit kann jedoch den Schrecken nehmen und spirituelle  Perspektiven öffnen. Für den Therapeuten oder Begleiter geht es hier immer um eine offene und in-   dividuelle Begegnung mit dem sterbenden Mitmenschen. Eine wichtige Voraussetzung ist es, das   Thema von Tod und Sterben in sich selbst berührt zu haben. Deswegen liegt der Schwerpunkt die- 
ses Seminars auf kunsttherapeutischer Selbsterfahrung.

Termin 28. Oktober. - 02. November 2016
Arbeitszeiten10:00 -16:30 Uhr
Anmeldeschluss17. Januar 2016

Gesamt-Kosten aller Module 1  bis 3
1.800,00 € (inclusive Materialkosten)

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